Feminismo Futuro

Durante un concierto junto a la Danmarks Underholdningsorkester en Copenhage en 2011, ANOHNI (nacida Antony Hegarty) dio un discurso que, con el título “Future Feminism” fue incluido en el disco en vivo Cut the World (2012) de Antony and the Johnsons. Con algunos arreglos propios del pasaje del texto original, hablado y en inglés, a uno escrito y en español, traduje ése manifiesto.

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Vulcano, el poeta

Hace un tiempo hice una metatraducción (una traducción de una traducción) a partir de un texto de Paracelso traducido al inglés por A. E. Waite. Esto no es aleatorio: pensé “¿qué mejor que una traducción de segundo orden para hablar sobre la esencia de las cosas?”. Este poema habla de eso, de la esencia oculta de las cosas. ¿Con qué secretas palabras hablan los planetas y las plantas para nombrarse?, ¿cuál es el significado original de la luna, ese símbolo?, ¿cómo nos llamamos en la conciencia del universo, a qué nombre atienden nuestras almas? Se llama Arte poética, porque es también una definición del poema y del poeta.

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El muslo de Pitágoras

Καὶ γὰρ καὶ σεμνοπρεπέστατος λέγεται γενέσθαι καὶ οἱ μαθηταὶ δόξανεἶχον περὶ αὐτοῦ ὡς εἴη Ἀπόλλων ἐξ Ὑπερβορέων ἀφιγμένος. λόγος δέ ποτ᾽ αὐτοῦπαραγυμνωθέντος τὸν μηρὸν ὀφθῆναι χρυσοῦν.

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Et in Arcadia ego

Et in Arcadia ego. — Ich sah hinunter, über Hügel-Wellen, gegen einen milchgrünen See hin, durch Tannen und altersernste Fichten hindurch: Felsbrocken aller Art um mich, der Boden bunt von Blumen und Gräsern. Eine Heerde bewegte, streckte und dehnte sich vor mir; einzelne Kühe und Gruppen ferner, im schärfsten Abendlichte, neben dem Nadelgehölz; andere näher, dunkler; Alles in Ruhe und Abendsättigung. Die Uhr zeigte gegen halb sechs. Der Stier der Heerde war in den weissen schäumenden Bach getreten und gieng langsam widerstrebend und nachgebend seinem stürzenden Laufe nach: so hatte er wohl seine Art von grimmigem Behagen. Zwei dunkelbraune Geschöpfe, bergamasker Herkunft, waren die Hirten: das Mädchen fast als Knabe gekleidet. Links Felsenhänge und Schneefelder über breiten Waldgürteln, rechts zwei ungeheure beeiste Zacken, hoch über mir, im Schleier des Sonnenduftes schwimmend, — Alles gross, still und hell. Die gesammte Schönheit wirkte zum Schaudern und zur stummen Anbetung des Augenblicks ihrer Offenbarung; unwillkürlich, wie als ob es nichts Natürlicheres gäbe, stellte man sich in diese reine scharfe Lichtwelt (die gar nichts Sehnendes, Erwartendes, Vor- und Zurückblickendes hatte) griechische Heroen hinein; man musste wie Poussin und sein Schüler empfinden: heroisch zugleich und idyllisch. — Und so haben einzelne Menschen auch gelebt, so sich dauernd in der Welt und die Welt in sich gefühlt, und unter ihnen einer der grössten Menschen, der Erfinder einer heroisch-idyllischen Art zu philosophiren: Epikur.

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